Nadia Kessler
Gründerin und GeschäftsführerinAcht Jahre ML-Engineering bei einer Genfer Privatbank. Spezialisiert auf Anomalieerkennung in Finanzdaten. Studium an der ETH Zürich (MSc Informatik).
Wir sind ein kleines Team mit einem klaren Fokus: KI-Projekte, die nach dem Go-live tatsächlich genutzt werden.
Ai Prime Strategists entstand 2019 aus einer einfachen Beobachtung. Viele Schweizer Unternehmen investierten in KI-Pilotprojekte, die nie den Sprung in den produktiven Betrieb schafften. Die Modelle funktionierten im Labor, aber niemand hatte sie in die bestehende IT-Landschaft integriert. Genau diese Lücke wollten wir schliessen.
Unsere Gründerin, Nadia Kessler, hatte zuvor acht Jahre als Machine-Learning-Ingenieurin bei einer Genfer Privatbank gearbeitet. Dort erlebte sie, wie ein vielversprechendes Betrugserkennung-Modell zwei Jahre in der Testumgebung hing, weil die Schnittstelle zum Kernbankensystem fehlte. Als sie das Problem schliesslich selbst löste, dauerte die Integration sechs Wochen. Das war der Moment, in dem die Idee für Ai Prime Strategists entstand.
Im ersten Jahr arbeiteten wir zu dritt aus einem Co-Working-Space am Quai du Mont-Blanc. Unser erstes Projekt war eine Dokumentenklassifikation für eine Logistikfirma in Lausanne, die täglich 400 Frachtbriefe manuell sortierte. Nach elf Wochen lief das Modell produktiv, und die Firma sparte pro Monat rund 120 Arbeitsstunden. Dieser Erfolg brachte uns weitere Aufträge, vor allem aus der Finanzbranche.
Die wichtigsten Stationen seit der Gründung.
Drei Personen, ein Co-Working-Desk, ein erstes Projekt. Nadia Kessler, Lukas Brandt und Samira El-Amin gründen Ai Prime Strategists als GmbH in Genf.
Finova Wealth Management beauftragt uns mit einem Anomalie-Erkennungsmodell für Transaktionsdaten. Das Modell geht nach zehn Wochen produktiv und identifiziert im ersten Monat 23 verdächtige Transaktionen, die zuvor unbemerkt geblieben waren.
Wir ziehen in unser eigenes Büro am Hirschengraben und stellen fünf weitere Ingenieure und eine Projektleiterin ein. Die Kundenbasis umfasst jetzt Firmen in Genf, Zürich und Basel.
Clinique du Rhône wird unser erster Kunde im Gesundheitsbereich. Wir entwickeln ein NLP-Modell, das klinische Berichte automatisch triagiert und dem Pflegepersonal pro Woche acht Stunden Verwaltungsarbeit abnimmt.
Wir feiern unser 30. produktiv eingesetztes Modell. Die durchschnittliche Kundenzufriedenheit liegt bei 98 % (gemessen per CSAT-Umfrage nach Projektabschluss).
Vier Prinzipien, die jede Entscheidung bei uns leiten.
Wenn KI für Ihr Problem keinen Mehrwert bringt, sagen wir das im Erstgespräch. Wir haben in den letzten zwei Jahren fünf Anfragen abgelehnt, weil eine einfache regelbasierte Lösung besser gepasst hätte. Kurzfristig kostet uns das Umsatz. Langfristig vertrauen uns die Kunden, die bleiben.
Ein Modell, das in der Testumgebung Staub sammelt, ist wertlos. Jedes Projekt hat von Tag eins ein klares Ziel: produktiver Einsatz in Ihrer echten Infrastruktur, mit echten Daten, unter realen Lastbedingungen. Wir messen Erfolg nicht an der Genauigkeit im Testdatensatz, sondern an der tatsächlichen Nutzung nach drei Monaten.
Alle Daten bleiben in der Schweiz. Wir arbeiten mit Schweizer Cloud-Anbietern oder direkt auf Ihrer eigenen Infrastruktur. Kein Modelltraining auf US-Servern, keine Datenübertragung an Drittanbieter. Das ist für uns keine Marketingaussage, sondern eine vertragliche Zusicherung in jedem Projekt.
Wir wollen uns überflüssig machen. Am Ende jedes Projekts schulen wir Ihr Team, übergeben den Quellcode und dokumentieren jeden Schritt. Sie sollen das Modell selbst betreiben, anpassen und weiterentwickeln können, ohne dauerhaft von uns abhängig zu sein.
Die Menschen hinter den Modellen.
Acht Jahre ML-Engineering bei einer Genfer Privatbank. Spezialisiert auf Anomalieerkennung in Finanzdaten. Studium an der ETH Zürich (MSc Informatik).
Vorher bei CERN im Bereich Datenanalyse. Verantwortlich für Architekturentscheidungen, Modellauswahl und Cloud-Infrastruktur. Doktorat in Physik (Universität Genf).
Spezialisiert auf NLP und Textklassifikation. Hat das Triage-Modell für Clinique du Rhône entwickelt. MSc in Computational Linguistics (Universität Zürich).
Neben dem Kernteam arbeiten fünf weitere Ingenieure und eine Projektleiterin an unseren Kundenprojekten. Bei grösseren Vorhaben ziehen wir gezielt externe Spezialisten hinzu, etwa für Computer Vision oder Reinforcement Learning.
Genf ist ein Knotenpunkt für internationale Organisationen, Finanzdienstleister und Pharmaunternehmen. Viele unserer Kunden sitzen in der Stadt oder im Grossraum Genfersee. Das bedeutet kurze Wege für persönliche Treffen und ein gemeinsames Verständnis für die regulatorischen Anforderungen in der Schweiz.
Die Nähe zur EPFL in Lausanne und zum CERN gibt uns Zugang zu einem Talentpool, den man anderswo schwer findet. Zwei unserer Ingenieure kommen direkt aus dem CERN-Umfeld, wo sie gelernt haben, mit Petabytes an Daten umzugehen. Diese Erfahrung fliesst direkt in unsere Projekte ein.
Unser Büro am Hirschengraben 448 liegt fünf Gehminuten vom Bahnhof Cornavin entfernt. Wenn Sie in Genf sind, kommen Sie vorbei. Kaffee geht auf uns.
Adresse: 448 Hirschengraben, 1204 Geneva, Geneva, Switzerland
Telefon: +41 22 596 05 13
E-Mail: [email protected]
Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben. Das Erstgespräch ist kostenlos und dauert 30 Minuten.
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